Firmenname für Selbstständige – Fiktiv oder Personalisiert?

Es ist nicht ganz leicht den richtigen Namen für die eigene Selbstständigkeit zu finden. In einem neuen Artikel schreibe ich worauf man unbedingt achten sollte.

In dem Artikel Namensgebung für Einzelunternehmen gehe ich vor allem auf die rechtlichen Aspekte ein. Oft weiß man gar nicht ob man als Selbstständiger überhaupt Fantasienamen benutzen darf.

Mal abgesehen von der Pflicht, dass bei Einzelunternehmern der vollständige Name im Firmennamen enthalten sein muss, steht immer die Frage im Raum: Fiktiver Name oder Personalisierte Name?

Personalisierter Firmenname

Ein Firmenname der nur aus dem eigenen Namen besteht (“Klaus Klimpermann Design“) hat natürlich den Vorteil das die Kunden gleich wissen mit wem Sie es zu tun haben. Man kann sich und seine Dienstleistung persönlicher vermarkten.

Ein großer Nachteil ist hingegen die begrenzte Ausbaufähigkeit. Möchte man sich nach ein paar Jahren als Einzelkämpfer doch mal erweitern und Mitarbeiter einstellen, dann steht der personalisierte Firmenname natürlich im Weg.

Außerdem möchte auch nicht jeder mit seinem eigenen Namen schnell im Internet gefunden werden und zieht es vor etwas anonymer zu bleiben.

Fantasie-Firmenname

Ein fiktiver Name an sich ist für Einzelunternehmer gar nicht erlaubt. Hängt man aber in Geschäftsunterlagen seinen vollständigen Namen stets hintendran, sieht es schon besser aus.

Das hat natürlich den Vorteil dass man sich mit einem außergewöhnlichen Titel von der Masse abheben kann.

Außerdem schützt man in gewisser Weise seinen eigenen Namen. Wenn irgendwo im Internet über den Unternehmer berichtet wird, steht nicht zwangsweise der eigene Name dabei (“Der neue XY Suppenladen ist toll” vs. “Fotografie Horst Hummer ist wirklich nicht empfehlenswert”). Positive oder negative Kommentare beziehen sich dann also eher auf den fiktiven Firmennamen und nicht auf den eigenen Vor- und Zunamen.

Die einzige Gefahr bei einer fiktiven Unternehmensbezeichnung besteht darin für andere zu groß zu wirken und somit kommt der Verdacht einer Täuschung auf. Beispiel: Wenn ich mich als Einzelunternehmer “Global Worlddesign” nenne, könnte ich rechtliche Probleme bekommen.

Die obigen Aussagen spiegeln aber nur meine persönliche Meinung wieder und sind keine individuelle Rechtsberatung.

Für welche Art Firmennamen habt Ihr euch entschieden? Und warum?

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10 Reaktionen

  1. Kathi on März 12th, 2008

    ist eine interessante darstellung.

    finde der gelungenste firmenname ist immer eine gesunde mischung aus beiden anteilen

  2. Aleks on März 27th, 2008

    Sehr interessantes Posting, sehr informativ für “Einsteiger” :)

    Schönen Gruß!

  3. Tony on März 28th, 2008

    finde ein Firmenname wirkt auch unterschiedlich. Das sollte jeder für sich abwägen der eine Firmierung vornimmt.

    Erzielt alles einen Effekt.

  4. Marcel on April 16th, 2008

    finde auch, dass die beste version eine abstimmung aus fiktiion und realität ist. irgendwas mit “pepp”

  5. Tony M. on Mai 19th, 2008

    von führenden unternehmensberatern wird auch immer ein gesunder mix aus beiden parteien empfohlen.

    finde aber, das sollte eher individuell gestaltet werden. glaube nicht, dass es hier ein “allgemeinrezept” gibt.

  6. MG on Juni 3rd, 2008

    finde das lässt sich nicht so pauschal benennen. kommt immer ganz auf den geschäftszweck an.

  7. M-99 on August 20th, 2008

    bin auch ganz klar für fiktiv, das ist einfach moderner

  8. Softlution on April 6th, 2009

    Mhhh informatik ist der Artikel schon, aber so wirklich ans Ziel gebracht hat er mich dann doch nicht :(

  9. denhartenchris on April 7th, 2009

    Was genau ist denn dein Ziel? Bzw. was ist noch unklar?

  10. Robin C. on Juli 9th, 2009

    Hallo,

    interessanter Artikel.

    Aber wie sieht es mit der korrekten Namensgebung für GmbH´s, UG´s (Unternehmergesellschaft) und anderen Firmen aus?

    Wie kann man denn prüfen lassen, ob ein Name schon existiert?

    mfG

    Robin C

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