Über Armut, Hilfe und Gewissen am Blog Action Day 2008

Heute ist Blog Action Day 2008 bei dem alle Blogschreiber aufgerufen sind, einen Beitrag zum Thema “Armut” zu veröffentlichen. Ich schreibe heute dazu ein paar Zeilen über weltweite Armut, Armut in Deutschland und was man dagegen machen kann.

Als Webdesigner befasse ich mich mit schöner Gestaltung, schönen Gegenständen und neuen Ideen. Dabei kann man schnell den Blick für die vielen schlechten Dinge dieser Welt verlieren. Sollte man aber nicht!

Die absolute Armut der Welt ist erdrückend. Laut der Global Rich List müssen 3 Milliarden Menschen (das sind Dreitausendmillionen) täglich mit weniger als 2 US-Dollar auskommen.

Dagegen sieht die relative Armut, die uns hier in Deutschland begegnet etwas blass aus. Trotzdem gibt es auch in einem “reichen” Industrieland wie Deutschland viele Menschen die unter der so genannten Armutsgrenze leben. Diese Grenze ist natürlich ein vollkommenes Phantasiewerk, denn niemand kann genau sagen ab wann man arm ist, das hat auch viel mit Gewohnheit und dem Umfeld zu tun.

Und obwohl wir im Europavergleich noch die günstigsten Lebensmittelpreise haben, gibt es leider viel zu viele Schulkinder die ohne Pausenbrot in die Schule gehen müssen (laut der Tafel bekommt jedes 3. Schulkind kein Frühstück) und auch kaum eine warme Mahlzeit bekommen.

Welche Armut zuerst bekämpfen? Regional oder weltweit?

Mit Sicherheit ist die Armut vor allem in den Entwicklungsländern eine der schlimmsten Tatsachen überhaupt. Doch was kann man konkret dagegen unternehmen? Ich bin mir sicher das man auch ein gutes Gewissen haben kann, wenn man erstmal regionale Projekte in seiner eigenen Umgebung unterstützt. Denn wenn es hier weniger relative Armut gibt, kann sich Deutschland auch mehr gegen die weltweit absolute Armut einsetzen.

So kannst du helfen

  • Geld- und Sachspenden an Wohlfahrtsorganisationen wie Caritas, das Rote Kreuz oder die Arbeiterwohlfahrt
  • Sachspenden an städtische Bürgerhäuser
  • Die Tafeln unterstützen
  • Arme Mitmenschen unterstützen und mit Respekt behandeln
  • Sich ehrenamtlich beteiligen

Wenn du das nächste mal bei Starbucks, McCafe oder einem anderen Coffe-Shop deiner Wahl sitzt und für 5 Euro einen Kaffe + Muffin bestellst, solltest du kein schlechtes Gewissen haben. Du könntest allerdings darüber nachdenken, dass du mit kleinen Spenden oder etwas Engagement vielen Menschen helfen kannst, denen es nicht so gut geht.

(Ok der letzte Absatz ist ein bisschen Designer-Klischee, aber ich fand es doch sehr anschaulich ;) )

Hier noch ein paar weiter Beiträge anderer Blogger zum Thema Armut:

Armut – Schritt für Schritt gekämpfen
Bloggers Stimme gegen Armut
Blog Action Day ’08: Armut
Blog Action Day – Armut
Blog Action Day 2008 – Poverty

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2 Reaktionen

  1. Reto on Oktober 15th, 2008
  2. basti on Dezember 2nd, 2008

    als 1.es wird das trinkwasser knapp und ni das öl oder gas

    2. kauft nur soviel wie ihr essen könnt und haut ni immer was weg

    3. fisch is gesund…aber jeden tag usw. —> bald sinn die meere leer

    4. den film we feed the world schon mal gesehen ?

    5. Wir sollten einfach mal das essen was schon immer da war zu der zeit zu der es jahreszeittechnisch gedeiht…also in der winterzeit brauch ich keine cocktailtomaten für 1,99€ /KG

    Hmmmm….

    als denn…laßt euch die plätzchen schmecken…aus mehl entstanden, welches verschifft nach europa von sonst woher…obwohl einer der größten produzenten von weizen, welcher von seiner landwirtschaftlich nutzbaren fläche ( schweiz ) 7/8 für weizen (sommer/winterweizen), beackert, direkt an uns grenzzzzt….

    http://www.landwirtschaft.ch/typo3temp/pics/a27274ce38.jpg

    also jungs…. + mädels !!!

    - lasset euch´s schmecke -

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